Düsseldorf Kalkumer Schlossallee
Die Landeshauptstadt Düsseldorf lobte einen städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb gemäß Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW) zur Entwicklung der 34,5 Hektar großen Fläche aus. Das Verfahren wurde zweiphasig und anonym durchgeführt. Insgesamt nahmen 13 Teams, jeweils bestehend aus Büros der Stadtplanung und Landschaftsarchitektur, am Verfahren teil.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf misst der Transparenz und frühzeitigen Einbindung der Öffentlichkeit in das Verfahren einen wichtigen Stellenwert bei. Aus diesem Grund wurde für das Vorhaben eine eigene Projekt-Website (www.dialog-kalkumer-schlossallee.de) angelegt, über die sich die Öffentlichkeit aktiv in das Verfahren einbringen konnte und gleichzeitig über alle neuen Erkenntnisse, Zwischenergebnisse und Termine fortlaufend informiert wurde. Auch innerhalb des Verfahrens fanden mehrere Beteiligungsschritte statt: so hat es mit Start des Verfahrens eine Auftaktveranstaltung gegeben, in der die Öffentlichkeit über die wesentlichen Rahmenbedingungen und Zielsetzungen informiert wurde. Im Rahmen eines Zwischenkolloquiums wurden für die vier Entwürfe, die für die 2. Bearbeitungsphase ausgewählt wurden, neutral und anonymisiert Anregungen. Zusätzlich fand darauf eine Ausstellung an drei Tagen statt, in der weitere Anregungen gesammelt werden konnten. Diese wurden dokumentiert und den Teams für die weitere Bearbeitung mit auf den Weg gegeben.

Stadt: Düsseldorf
Auftraggeberin: Landeshauptstadt Düsseldorf
Leistungen: Wettbewerbsmanagement, Koordination, Öffentlichkeitsbeteiligungen
Im öffentlichen Abschlusskolloquium wurden die finalen Entwürfe neutral und anonym vorgestellt. Die Veranstaltung fand am Vorabend der 2. Preisgerichtsbesprechung statt und war somit Teil der Sitzung (vergleichbar mit einem öffentlichen Informationsrundgang). Das Preisgericht konnte der Veranstaltung beiwohnen und die Stimmung vor Ort aufnehmen und traf die Entscheidungen am Tag drauf neutral und unabhängig.




