Die Landeshauptstadt Düsseldorf lobte für ein etwa 158 ha großes, zentral gelegenes Gebiet einen internationalen, visionären, städtebaulichen, freiraumplanerischen und künstlerischen Wettbewerb aus, der von ISR betreut und koordiniert wurde. Das Ziel des Wettbewerbs war es, die vielfältigen Kunst- und Kultureinrichtungen, die im Stadtbild als Solitäre verankert sind zu einem ganzheitlichen Konzept zusammenzufügen.
Die Verbindung dieser lose nebeneinanderstehenden Kunst- und Kulturorte sowie die Aktivierung der Zeugnisse der Garten- und Stadtkultur zu einer mit dem Stadtraum verwobenen Kunst- und Kulturlandschaft war Wunsch und Herausforderung zugleich. Für die vorhandenen vielfältigen kulturellen Nutzungen sollte ein durch bauliche, freiraumplanerische und konzeptionelle Bausteine ergänztes, überspannendes Gesamtkonzept einer attraktiven und spürbaren Kultur- und Stadtlandschaft der Zukunft gefunden werden.
Insgesamt nahmen an dem anonymen, zweiphasigen Verfahren 60 Teams bestehend aus Stadtplaner:innen, Landschaftsarchitekt:innen, Architekt:innen und Künstler:innen teil.